Ausfahrt nach Obergimpern zum 23. NSU-Quickly Treffen 2023

Auch dieses Jahr möchten wir wieder zum  Quickly-Treffen nach Obergimpern.  Es findet am 12. August 2023 statt und wird wieder vom MOTORRAD-CLUB-OBERGIMPERN MCO ausgerichtet.  Auch diesmal haben wir uns vorgenommen, mit unseren alten Damen direkt von hier aus nach Obergimpern zu cruisen, dort zu übernachten und dann am Sonntag nach dem Frühstück eventuell ins Zweiradmuseum nach Neckarsulm und von dort wieder nach Hause zu fahren. Laut Google Maps  sollte die Strecke ca. 150 km betragen und mit dem Fahrrad in 8 Std. zu bewältigen sein, was auf dem Moped in der Hälfte der Zeit machbar wäre.

Von Schutterwald nach Obergimpern

Weiter Infos zum Treffen auf der Seite von nsu-tradition.de

 

Du kannst diesen Beitrag gerne über folgende Buttons teilen:

7. 50ccm Hock Kippenheim

Auch dieses Jahr fand wieder zum 7. Mal das tolle Moped-Treffen der Faustballer Kippenheim statt. Bei bestem Wetter ging es dann wieder auf Rundfahrt nach Freiamt. Diesmal über Sulz, Langenhard, Lahr, Kuhbach, Seelbach, Schuttertal, Dörlinbach.

7. 50ccm Hock Kippenheim

 

7. 50ccm Hock Kippenheim7. 50ccm Hock Kippenheim7. 50ccm Hock Kippenheim7. 50ccm Hock Kippenheim

Rundfahrt 50ccm Treffen

Auf die Karte klicken, um zu Google Maps zu gelangen

 

 

Du kannst diesen Beitrag gerne über folgende Buttons teilen:

Mit dem Quickly am Rhein entlang nach Speyer 09.+10.07.2022

Unsere diesjährige Tour führte uns in die schöne Domstadt Speyer.

Mit dem Quickly nach Speyer

 

Treffpunkt und Fahrt nach Speyer

Treffpunkt für diese Ausfahrt war wieder um 9h in Schutterwald. Zu Dritt führen wir dann über Hohnhurst, Eckartsweier, Kehl nach Auenheim zum Stierstall, wo wir dann auf den Rest der Truppe stießen. Mit 8 Fahrer/Mopeds ging es dann auf die große Reise in Richtung Speyer. Unterwegs fiel mir zum Glück noch ein, dass ich doch noch was Wichtiges vergessen hatte: Ich wollte 2-Takt-Öl für alle mitbringen und das lag noch Zuhause. So kam es in Rheinau/Freistett zum ersten Halt auf der Hinfahrt. Meine liebe Frau brachte uns das nötige 2-Takt-Öl und ich musste in der Zeit schon mal eine kleine Reparatur an meiner Quickly F vornehmen. Die Halteklammer des Hauptständers hatte sich gelöst und ich konnte den Ständer mit ein paar Kabelbinder fixieren. Weiter ging es dann über den Rhein auf der D2, dann D29 Offendorf, wo wir in die falsche Richtung abgebogen sind, danach immer weiter auf D468 Herrlisheim, Drusenheim, Dengolsheim, Roeschwoog, Roppenheim, Beinheim, Seltz. Von dort dann auf die D248 nach Mothern und Lauterbourg, wo wir ein nettes Lokal zum Mittagessen gefunden haben. In Restaurant „A LA CHARRUE“ wurden wir sehr nett empfangen. Auf der Speisekarte war für jeden was zu finden. Die Speisen waren alle sehr fein zubereitet und so konnten wir nach einem Espresso gestärkt wieder weiterfahren. Die Deutsch-Französische Grenze zwischen Lauterbourg und Neulauterburg verläuft innerstädtisch. Wären da keine Schilder, würde man nicht mal bemerken, dass man jetzt in Deutschland ist. Weiter ging es dann auf der L540 nach Hagenbach, Jockgrim, Rheinzabern, Rülzheim durch Bellheim, dann auf die L538 nach Westheim, L507 Römerberg, Berghausen, Speyer direkt zum Technik Museum. Die Fahrt durch das Elsass war durch die gute Beschilderung doch relativ einfach. Leider mussten wir doch schnell feststellen, dass in Deutschland die Landesstrassen nicht so gut beschildert sind. Wer hier auf der Straße z.B. eine L540 sucht, wir leider nichts finden. Wir mussten uns also von einer Ortschaft zur nächsten Ortschaft den Weg suchen und dabei aufpassen, nicht auf die große Bundestrasse zu kommen.

 

Speyer

Im Hotel Speyer am Technik Museum hatten wir eine Übernachtung mit Frühstück gebucht. Unsere Mopeds durften wir in einer Garage sicher unterbringen. Nach der Anmeldung haben wir erstmal unsere Zimmer bezogen und eine schöne Dusche genossen. Treffpunkt am Abend war dann an der Hotelbar zu einem schönen kühlem Bier, bevor es dann in die Stadt ging. An diesem Wochenende fand auch das berühmte Speyerer Bretzelfest statt, weshalb sich doch eine große Menge an Besucher in der Stadt aufhielt. Vom Hotel bis zur Stadtmitte war es nicht weit. Der weg führte am Brezelfest vorbei direkt an den Domplatz.  Vom Dom zu Speyer sind wir dann direkt ins Stadtzentrum und Altstadt gelaufen. Speyer ist einer sehenswerte Stadt, die einen Besuch über ein verlängertest Wochenende auf jeden Fall wert ist. Es gibt dort einiges zu besichtigen: Dom zu Speyer, die schöne Stadt und Altstadt, das Technikmuseum, Sea Live, der Rhein … alles zu Fuß vom Hotel aus erreichbar.  Nach unserem Rundgang durch die Stadt und Altstadt ging es an den Rhein in einen schönen Biergarten. Uns wurde der älteste Biergarten in Speyer,  der „Alte Hammer“ empfohlen. Ein toller großer Biergarten direkt am Rhein. Auch die Räumlichkeiten im Inneren der Wirtschaft sind sehr schön. Obwohl an diesem Wochenende der Biergarten gut besucht war, wurden wir sehr freundlich und gut bedient. Die bestellten Speisen kamen überraschend schnell aus der Küche und waren sehr gut zubereitet. Sogar das Steak wurde auf dem Punkt gegart serviert. Für eine zusätzliche Abkühlung sorgte dann noch ein Regenschauer, den wir unter dem großen Sonnenschirm gut überstanden. Den Abschluss des Abends machten wir an der Hotelbar bevor es mit ordentlicher Bettschwere ins Zimmer ging. Ein paar Leute zog es aber nach dem Biergarten doch noch zum Bretzelfest.

 

Die Rückfahrt

Wir trafen uns alle am nächsten Morgen um 8h zum Frühstück im Hotel. Das Buffet war sehr gut und es gab alles was zu einem ordentlichen Frühstück dazu gehört. Auch wurde immer wieder nachgelegt. So konnten wir gut gestärkt den Heimweg antreten. Zuvor ging es aber noch für ein paar von uns ins Technikmuseum. Der Rest kümmerte sich um ein Problem an einer der beiden Quick. Bei der Hinfahrt blieb an der ab und zu Gasgriff hängen. Nach genauer Untersuchung stelle sich aber heraus, dass das Problem nicht vom Gasgriff, vielmehr aber vom Vergaser kam. Der Gasschieber blieb dort im Gehäuse hängen und nach dem Ausbau konnte er auch nicht mehr eingesetzt werden. So musste die Quick und ihr Fahrer die Heimreise leider mit dem zur Hilfe gerufenen Kombi antreten. Zu 7 traten wir dann gegen 11h nach dem Auschecken die Heimreise an. Wir fuhren die gleiche Strecke wie bei der Hinfahrt wieder zurück bis nach Drusenheim, wo wir die Fähre nach Greffern nahmen. Eine Pause gönnten wir uns in Hagenbach, wo wir an der Strecke an einer Eisdiele anhielten und uns ein Eis gönnten. Nach der Fähre in Greffern führen wir noch bis nach Helmlingen in den „Grüner Baum“. Im schönen Biergarten gab es ein kühles Getränk zur Erfrischung. Von Helmlingen ging es dann direkt nach Diersheim in den „Schwarzer Adler“ zu einem späten Mittagessen. Im Biergarten unterm Nussbaum gab es für alle einen wunderbaren leckeren Straßburger Wurstsalat und dazu ein gutes Bier der Ulmer Brauerei Bauhöfer.  Wir saßen dort noch eine Weile am großen Tisch bevor wir wieder zu dritt in Richtung Heimat führen.

 

Es war mal wieder ein wunderbares Wochenende. Wir hatten viel Spaß miteinander und auch wenn ein Moped stehen blieb, so hat es den Weg bis nach Speyer geschafft und alle konnten den Abend zusammen genießen. Vielen Dank an alle Teilnehmer!

 

 

 

Du kannst diesen Beitrag gerne über folgende Buttons teilen:

Benötigte Lager für den Quickly Motor

FAG Lager für NSU Quickly 2-Gang Motor

Quickly 2-Gang Motor:

  • 2x Lager 6202 für Kurbelwelle (15x35x11)
  • 2x Lager 6201 für Getriebewelle (15x32x10)
  • 1x Lager 6002 für Kupplungstasse auf Kurbelwelle (15x32x9)

FAG Lager für NSU Quickly 3-Gang Motor

Quickly 3-Gang Motor:

  • 2x Lager 6202 für Kurbelwelle (15x35x11)
  • 1x Lager 6201 für Getriebewelle (15x32x10)
  • 1x Lager 6200 für Getriebewelle (10x30x9)
  • 1x Lager 6002 für Kupplungstasse auf Kurbelwelle (15x32x9)

Die Lager immer in offener Ausführung wählen und  Markenhersteller wie SKF / FAG kaufen.

Die Lagersitze am Motorgehäuse vor dem Einschlagen der Lager gut mit Bremsenreiniger reinigen und mit einem Heißluftfön erhitzen.

Du kannst diesen Beitrag gerne über folgende Buttons teilen:

Prüfstand für Lichtmaschine

Prüfstand Quickly LichtmaschinePrüfstand Quickly LichtmaschinePrüfstand Quickly LichtmaschinePrüfstand Quickly Lichtmaschine

 

Wenn man öfters Lichtmaschinen überholt oder repariert, hat man ja immer das Problem, die reparierte Lichtmaschine nur am Quickly selbst prüfen zu können. Dafür haben wir nun ganz einfach einen Prüfstand gebaut. Dieser besteht aus einem alten Motorgehäuse und einer alten Kurbelwelle. Der Pleuel an der Kurbelwelle wurde abgesägt. Zum Prüfen der 17W Lichtspule wurde eine Halterung für die zwei Glühbirnen gefertigt. Hat man nur eine 3W Lichtspule zu prüfen, einfach die große Glühbirne rausmachen. Zum Prüfen der Zündung genügt es einfach den Abstand am Unterbrechen grob einzustellen. Die finale Einstellung der Zündung erfolgt dann sowieso am Fahrzeug. Ob die Zündspule unter Dauerbelastung noch ordentlich funktioniert oder doch lieber ausgetauscht werden sollte, kann auf dem Prüfstand leider nicht getestet werden. Als Antrieb kann z.B. eine Bohrmaschine benutzt werden.

Du kannst diesen Beitrag gerne über folgende Buttons teilen:

6. 50ccm Hock Kippenheim

Dieses Jahr fand wieder das Treffen in Kippenheim statt. Über 220 Teilnehmer waren am Start! Wir trafen uns mit den Auenheimer Mopedfreunde in Ichenheim am traditionellen Bauernmarkt. Von dort fuhren wir gemeinsam direkt nach Kippenheim zum Treffen. Um 13h gings es dann wieder auf große Rundfahrt nach Freiamt. Die Quicklys hatten es natürlich wieder schwer den Berg hochzufahren, aber alle sind gut und glücklich angekommen. Eine schöne Abschlussfahrt für 2021!

6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock KippenheimBauernmarkt Ichenheim 20216. 50ccm Hock KippenheimBauernmarkt Ichenheim 20216. 50ccm Hock KippenheimBauernmarkt Ichenheim 2021Bauernmarkt Ichenheim 2021Bauernmarkt Ichenheim 20216. 50ccm Hock KippenheimBauernmarkt Ichenheim 20216. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock KippenheimFreiamtFreiamtFreiamtFreiamtFreimat6. 50ccm Hock Kippenheim6. 50ccm Hock Kippenheim

 

Die Abfahrt nach Freiamt:

 

Du kannst diesen Beitrag gerne über folgende Buttons teilen:

Werkzeug zum Entfernen der Kurbelwelle

Werkzeug zum Ausdrücken der Kubelwelle

Es kommt schon mal öfters vor, dass die Kurbelwelle aus dem Motorgehäuse nicht einfach rauszubekommen ist. Rausschlagen oder hämmern geht zwar, sollte aber meiner Meinung nach nur bei einer defekten Welle gemacht werden. Wer seine Kurbelwellen einfach und schonend rausdrücken möchte, kann sich ein Werkzeug dazu herstellen. Man besorgt sich eine Stahlplatte ca. 100x100x10mm, eine Gewindestangen M6 1m, 8x Mutter M6 und passende Unterlegscheiben. Aus der Gewindestange sägen wir 4x kleine Stangen ca. 150mm raus. Die 4 Löcher auf der Platte entsprechend der Anordnung der Löcher am Motorblocks und dürfen schon ein bisschen größer sein (7-8mm Durchmesser). Auf der Platte die Position markieren und bohren. Das war es auch schon.

Zur Schonung des Gewindes der Kurbelwelle die Mutter bündig aufdrehen. Mit den 4 Gewindestangen, Muttern und Unterlegscheiben am Motorblock die Werkzeugplatte auf die Kurbelwelle gerade aufsetzen und langsam Mutter für Mutter anziehen. Die Kurbelwelle lässt sich somit jetzt butterweich rausdrücken.

Damit die Werkzeugplatte nicht in der Schublage vor sich her rostet, einfach ein bisschen einölen und einwickeln.

Ich habe meine mit einem Rest Grundierung eingesprüht.

 

Nachdem die Kurbelwelle erfolgreich entfernt wurde, bleiben meistens noch ein oder beide Lager an der Axe hängen. Dafür könnte man sich auch ein Werkzeug basteln oder ein solches Trennmesser für unter 20€ kaufen. Ich habe mir dazu gleich ein ganzes Set für knapp 35€ online erworben:

Lagerabzieher Polradabzieher Trennmesser

Funktioniert einwandfrei!

 

Du kannst diesen Beitrag gerne über folgende Buttons teilen:

Mit dem Quickly einmal rund um Straßburg 2021

Ausfahrt rund um Straßburg 10.+11.07.2021

Start der Tour in SchutterwaldRund um Straßburg

Von Schutterwald nach Saverne:

Dieses Jahr ging die Tour einmal rund um Straßburg. Wir trafen uns um 9h in Schutterwald und starteten unsere Tour gegen 9h30 in Richtung Kappel. Am Start waren je eine NSU Quickly N, L, F und eine NSU Quick 98. Wir fuhren erst die übliche Strecke Höfen, Dundenheim, Ichenheim, Meißenheim, Ottenheim, Nonnenweier, Wittenweier nach Kappel zur Rheinfähre. Dort angekommen, musste wir leider feststellen, dass die Fähre wegen Hochwasser nicht fährt. So mussten wir also wieder zurückfahren nach Nonnenweier und dort den Rhein überqueren. Nach der Grenze ging es dann auf der D648 nach Gerstheim, Obenheim, Boofzheim, wo wir uns wieder beim Bäcker ein kleines süßes Teilchen zum Frühstück gönnten. Auf der D5 nach Herbsheim blieb die Quickly N stehen und wir mussten einen Boxenstopp einlegen. Alle Versuche die N wieder zum Laufen zu bringen, scheiterten und so musste das vorbereitete Ersatzfahrzeug (eine Simson Schwalbe) herbestellt werden. Bis das Ersatzfahrzeug aber eintreffen würde, dauerte es natürlich schon ein Moment. Wir entschieden uns aufzuteilen, um uns später wiederzutreffen. Ich hatte ja jedem den Routenplan mitgegeben und so konnte auch jeder die Strecke nachfahren. Weiter ging es auf der D5 nach Herbsheim, Benfeld, Kertzfeld, an Stotzheim durch und dann über die D5/D1422 durch St. Pierre nach Barr. Ab hier waren wir wieder auf der bekannten Weinstrasse. Weiter ging es über die D35 durch Heiligenstein bis zur Kreuzung mit der D109, um auf dieser über Bernardswiller nach Obernai zu gelangen. Im La Halle aux Blés haben wir noch einen Tisch gefunden und zu Mittag gegessen. Wir hofften, dass der Rest hier wieder Anschluss zu uns findet, aber bis jetzt keine Rückmeldung mehr erhalten. Wir führen also weiter auf der D322 nach Börsch um dort wieder auf die D35 durch Rosheim bis am Ende an den Kreisel zur Autostrasse. Auf der Autostrasse dürfen natürlich keine Mopeds fahren, aber es gibt parallel verlaufend einen Wirtschaftsweg, der auch so für Mopeds und Traktoren ausgeschildert ist. Vom diesem Wirtschaftsweg kommt man auf die D392 und fährt dann durch Dorlisheim nach Mutzig.  Auf der D30 geht es durch Mutzig und Molsheim. Danach auf der D422 nach Avolsheim und Soultz-les-Bains in Richtung Biblenhof. Vor Biblenhof die Abzweigung zur D275 nach Dangolsheim und weiter nach Bergbieten nach Balbronn. In Balbronn bogen wir auf die D75 ab und fuhren durch Westhofen nach Wasselone. Hier hätten wir direkt auf die große D1004 nach Saverne fahren können, was aber durch die Größe der Straße und die Menge an Autos zu ungemütlich ist. Der schönere Weg geht auf der D224 durch Romanswiller, dann D917 Singrist, D117 durch Salentahl nach Dimbstahl. Auf der D229 fuhren wir nach Marmoutier. Ab hier ging es dann doch ein Stück auf der großen D1004 durch Heschfeld direkt nach Saverne. Saverne hat eine schöne Altstadt mit einem großen zentralen Platz am Château Rohan. Dort findet man einige Cafés und Bars. Im Le Petit Rohan fanden wir genau das Passende, um ein kühles Getränk nach langer Fahrt einzunehmen. Zwischenzeitig hatten wir nun auch wieder Nachrichten der anderen Gruppe erhalten, dass sie auf dem Weg sind und wir uns hier treffen.

Das Hotel in Steinbourg:

Nachdem wir ein paar kühle Getränke zu uns genommen und alle wieder zusammengefunden haben, ging es dann zum Hotel nach Steinbourg. Wir hatten Glück, denn kurz vor Ankunft fing es auch an zu regnen. Das Hotel Ecluse 34 befindet sich direkt am Rhein-Marne Kanal an der Schleuse 34 und hat einen schönen großen Pool, den wir aber leider nicht benutzt haben. Die Zimmer sind nicht gerade groß, aber gut und schön ausgestattet. Ideal für einen kurzen Aufenthalt in Saverne und Umgebung. Im Hotelrestaurant gab es am Abend ein sehr gutes „menu à la carte“. Leider nicht auf der Terrasse, denn es regnete jetzt in Strömen. Unsere Mopeds durften sicher in einer Garage übernachten. Am nächsten Morgen gab es ein sehr leckeres Frühstücksbüffet mit allem, was dazu gehört. Vor der Abfahrt mussten noch die Mopeds geprüft werden. Bei manchen ein wenig Luft nachgepumpt und bei der L das Hinterrad zentriert werden.

Die Rückfahrt über Hagenau:

Vom Hotel ging es dann die D6 entlang bis zur Kreuzung D716 durch Steinburg bis nach Rosenwiller. Weiter auf der D116 nach Dettwiller. Wir folgten dann der D421 durch Hochfelden, Schwindrartzheim, Mommenheim nach Brumath. Danach sollte es auf der D263 nach Kriegsheim, Niederschaeffolsheim und Hagenau. Irgendwo sind wir hier von der Strecke abgekommen und über einen kleinen Umweg doch nach Hagenau gelangt. Auf der D329 fing es an zu regnen und wir konnten uns in Kaltenhouse unterstellen. Es war aber nur ein kleiner Schauer und wir konnten bald weiter nach Oberhoffen-sur-Moder und auf der D29/2029 nach Rohrwiller bis zur D429, die uns dann schließlich nach Drusenheim zur Rheinfähre brachte. Wir waren schon gespannt, ob die Fähre hier in Betrieb ist und dann auch froh, dass sie gerade in dem Moment als wir ankamen, vor uns stand und wir direkt drauf fahren durften. Als wir am anderen Ufer in Greffern ankamen, fing es schon wieder an zu regnen und bis wir in Lichtenau waren, hatte uns ein kräftiger Regen erwischt. Nach Lichtenau war die Straße plötzlich wieder trocken und es regnete auch nicht mehr. Auf dieser kurzen Strecke hatten wir leider keine Unterstellmöglichkeit gefunden und so fuhren wir weiter und ließen uns durch den Fahrtwind trocknen. Wir führen weiter nach Scherzheim, Freistett, Rheinbischofsheim, Diersheim, Honau, Leutersheim, Auenheim nach Kehl in den Rheinhafen, wo wir im Restaurant am Yachthafen ein schönes Mittagessen zu uns nahmen. Danach ging es wieder auf direktem Weg über Sundheim, Eckartsweier, Hesselhurst, Hohnhurst nach Schutterwald zurück.

Wir hatten mal wieder eine tolle Ausfahrt:

Dass ein Oldtimer mal stehenbleibt, ist ja nicht auszuschließen. Das hatten wir ja bereits 2019 in Colmar. Hauptsache ein Ersatz steht bereit und die Fahrt kann weitergehen.  Am ersten Tag waren einige Orte und Straßen ja bereits bekannt durch die letzten Ausfahrten: idyllische Dörfer und kleine Straßen entlang der Weinstraße. Am nächsten Tag wurde es dann doch urbaner: größere Straßen und auch Orte. Es läuft nicht immer alles nach Plan und trotzdem oder auch deswegen hatten wir wieder ein superschönes Wochenende!

Du kannst diesen Beitrag gerne über folgende Buttons teilen:

Ausfahrt nach Obergimpern zum 22. NSU-Quickly Treffen 2022

Das Quickly Treffen findet nun endlich am 13. August 2022 statt und wird wieder vom MOTORRAD-CLUB-OBERGIMPERN MCO ausgerichtet.  Dieses Jahr haben wir uns nochmals vorgenommen nicht mit den Quicklys auf dem PKW-Anhänger hinzufahren, sondern mit unseren alten Damen direkt von hier aus nach Obergimpern zu cruisen, dort zu übernachten und dann am Sonntag nach dem Frühstück eventuell ins Zweiradmuseum nach Neckarsulm und von dort wieder nach Hause zu fahren. Laut MAPS.ME sollte die Strecke ca. 160km betragen und mit dem Fahrrad in 11Std zu bewältigen sein. Das bekommen wir doch mit unseren Ladys in 4-5 Std. inkl. Pause hin oder?

Weitere Informationen zum NSU QUICKLY Treffen hier.

Du kannst diesen Beitrag gerne über folgende Buttons teilen:

Mit dem Quickly auf der Elsässischen Weinstraße 2020

Ausfahrt Elsässische Weinstraße (Der Süden von Colmar nach Thann) 11.+12.07.2020

Nachdem wir 2019 eine schöne Ausfahrt von Marlenheim bis nach Colmar hatten, haben wir 2020 die restliche Weinstraße bis nach Thann auch noch erkundet.

Von Schutterwald nach Dambach-la-Ville

Wir trafen uns am Samstagmorgen 9h bei bestem Quickly-Wetter in Schutterwald um von da aus Richtung Elsass zu fahren. Trotz mehreren kurzfristigen Absagen waren wir immer noch zu viert am Start.  Für den Notfall hatten wir wieder ein Ersatz-Quickly gerichtet. Da die Fähre in Rhinau derzeit noch in Reparatur war, mussten wir bei Nonnenweier über den Rhein. Geplant war die Fahrt von Krafft nach Scherwiller über Gerstheim, Obenheim, Boofsheim, Friesenheim, Diebolsheim, Bindenheim, Hilsenheim, Ebersheim. Irgendwo auf dem Weg müssen wir wohl ein Schild verpasst haben und so sind wir dann frei Schnauze Richtung Westen, um dann in Dambach-la-Ville auf die Weinstraße anzukommen.

 

Die Weinstraße von Dambach-la-Ville nach Thann

Der erste Abschnitt war ja noch bekannt vom letzten Jahr: Dambach-la-Ville, Scherwiller, Châtenois, Kintzheim wo wir im „s’Hisle“ zu Mittag gegessen haben. Danach Bergheim und in Ribeauvillé gönnten wir und noch ein Café. Weiter ging es immer den „Route du Vin“ Schilder nach über Zellenberg, Riquewihr, Mittelwihr, Bennwihr, Kientzheim, Kaisersberg, Ammerswihr, Ingersheim. Letztes Jahr fuhren wir von hier nach Colmar ins Hotel. Weiter über Niedermohrswihr, Turkheim, Wettolsheim, Eguisheim, Hussenren-les-Chateaux, Obermohrswihr, Hattstatt, Guerberswihr, Pfaffenheim, Roufach, Westhalten, Orschwihr, Bergholtz-Zell, Bergholtz, Guebwiller, Soultz, Hartmannswiller, Berrwiller, Uffholtz nach Vieux-Thann.  An zwei/drei Stellen mussten wir die Route verlassen, da diese über die Autostraße D83 führte. So sind wir dann auf dem Wirtschaftsweg parallel zur Autostraße bis zur nächsten Ortschaft gefahren. Da waren wir nun angekommen, in Thann am Ende der elsässischen Weinstraße (31km von Belfort entfernt).

 

Von Thann nach Burnhaupt-le-Haut zum Hotel

In Thann suchten wir den Weg zum Hotel. Es sollte über Aspach-le-Haut und Aspach-le-Bas nach Burnhaupt-le-Haut gehen. Leider waren keine Schilder zu sehen und so haben wir dann das NAVI zurate gezogen. Dieses führte uns aber über die große N166, die wir dann nach ein paar Kilometer schnell bei der ersten Möglichkeit verließen. Diese Straße führte uns glücklicherweise direkt nach Aspach-le-Haut und wir konnten dann wieder den Schildern nach Burnhaupt-le-Haut folgen. Natürlich mussten wir auch hier wieder aufpassen, nicht auf die große D83 zu kommen. Aber auch da gab es wieder eine kleine Seitenstraße, die uns direkt an den großen Kreisel führte, wo sich auch unser Hôtel Restaurant Au Lion d’Or befand. Gegen 18h30 sind wir in unserem Hotel angekommen und so hatte jeder noch Zeit in Ruhe sein Zimmer zu beziehen, denn wir hatten unseren Tisch im Restaurant für 20h bestellt. Unsere Mopeds dürften in einer großen Garage übernachten. Das Restaurant in unserem Hotel hat samstags geschlossen und so gingen wir ca. 500 m weiter ins Hotel Le Coquelicot, wo wir auch reserviert hatten. Auf der großen Terrasse genossen wir ein hervorragendes Essen bei sehr freundlichem Personal. Da war nichts zu beanstanden. Preis/Leistung top! Nach dem schönen Abend ging es dann auch bald zu Bette, denn der Tag war halt doch ein wenig anstrengend. Wir trafen uns gegen 8h im Frühstückraum im Hotel.  Das Frühstückbuffet war trotz Corona reichlich. Auf kleinen Teller in 2-3 Scheiben portioniert Wurst + Käse in Frischhaltefolie. Marmelade, Honig und Butter sind ja sowieso schon in kleinen Döschen portioniert. Joghurt, Croissant, Paint au Chocolat, natürlich auch frisches Baguette, Früchte, Orangensaft und Café. Das Hôtel Restaurant Au Lion d’Or liegt zwar nicht schön, aber dafür verkehrsgünstig am großen Kreisverkehr am Anfang von Burnhaupt-le-Haut. Hauptsächlich übernachten dort Durchreisende und dafür ist dieses Hotel genau das Richtige. Die Fenster sind gut isoliert, so dass man nichts vom Straßenlärm mitbekommt. Zimmer und Bad sind ziemlich neu eingerichtet. Auch hier top Preis/Leistung und meine Weiterempfehlung.

 

Die Rückfahrt über Bantzenheim und dann am Rhein entlang

Am nächsten Morgen sollte es dann nach Bantzenheim ins Zweiradmuseum La Grange à Bécanes gehen. Bantzenheim befindet sich ca. 40km östlich von Burnhaupt-le-Haupt. Leider ist da auch Mulhouse dazwischen. Eigentlich sollte es von Burnhaupt-le-Haupt über Burnhaupt-le-Bas, Reiningue, Lutterbach, Pfastatt, Kingersheim, Baldersheim nach Bantzenheim gehen. Zur Sicherheit hatte ich auch noch das NAVI eingeschaltet und auf Fahrradwege programmiert, damit wir nicht auf Autostraßen oder gar Autobahnen geführt werden. Das NAVI hat uns dann auch wirklich auf Fahrradwege geführt, die wir dann nicht benutzen konnten. So sind wir dann teils schon auf abenteuerliche Wege irgendwie ans Ziel gelangt. Das Zweiradmuseum befindet sich im Zentrum von Bantzenheim und ist leicht zu finden. Wer hier einen alten Schuppen (Grange) erwartet, wird überrascht sein. In einem schönen neuen modernen Gebäude wird eine Vielzahl von alten Motorrädern und Mopeds ausgestellt. Bei den meisten Exponaten handelt es sich um Motorräder der Marke RAVAT. Aber vereinzelt auch NSU, Peugeot, Mobilette, Solex und ein paar Kuriositäten waren dort auch zu bestaunen. Eine sehr gelungene Ausstellung, die jeder Oldtimer-Fan auf jeden Fall mal gesehen haben muss. Nachdem an der Quickly T eine verloren gegangene Mutter an der Verkleidung durch eine freundliche Spende des Museums ersetzt wurde, ging es dann weiter in Richtung Norden am Rhein entlang. Wir führen auf der D468 durch Rumersheim-le-Haut, Blodelsheim, Fessenheim, Balgau und Heiteren nach Neuf-Brisach. Dort gab es zu unserer Überraschung im Zentrum auf dem großen Martktplatz einen Trödlermarkt, den wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. Schätzungsweise 50 bis 70 Händler boten hier Ihren Trödel an. Viele interessante und schöne Antiquitäten, die wir leider nicht auf unseren Quickly mitnehmen konnten. Da es nach dem Besuch auch schon Mittagszeit war, hielten wir mal auch Ausschau nach einer Essmöglichkeit. Rund um den Marktplatz gab es nur zwei Gaststätten, die aber bereits alle Tische belegt hatten. So fuhren wir weiter auf der D20 in Richtung Norden am Rhein entlang und hofften ein Restaurant auf der Strecke zu finden. Die D20 ist ja die indeale Moped-Strasse. Kaum Verkehr, schattig durch den Rheinwald, wenn man nicht gerade zur Mittagszeit fährt, jedoch zu Essen findet man dort halt nichts. So bogen wir dann nach Markolsheim ab, wo ich ein Restaurant kannte und hoffte wir bekommen dort noch etwas zu Essen. Auf der Terrasse der Auberge au Grenadier gab es noch einen freien Tisch und so kamen wir doch noch zu unserem Mittagessen. Nach dem Café schwungen wir uns wieder auf unsere alten Damen und fuhren den Rest am Stück durch. Weiter auf der D20 bis nach Krafft, dann nach wieder nach Nonnenweier und Heim nach Schutterwald. Auf der Terrasse zu Hause gab es noch ein Erfrischungsgetränk und dann war unsere Ausfahrt schon wieder am Ende.

 

Es war mal wieder eine wunderbare Ausfahrt

Auch wenn die südliche Strecke nicht so schön und spektakulär, wie die nördliche ist, dafür war sie umso abenteuerlicher. Wir mussten öfter nach einer alternativen Route suchen, da die Weinstraße über eine für uns nicht befahrbaren Autostraße ging. Die Route durch oder an Mulhouse vorbei war auch nicht gerade ohne. Aber es gab keine großen Pannen.  Zweimal hat sich bei meiner F die Auspuffüberwurfmutter gelöst und musste wieder befestigt werden. An der T hat sich eine Mutter an der Verkleidung gelöst und ging verloren. Nichts was nicht unterwegs repariert werden konnte und am Ende haben unsere alten Ladys alles prima durchgestanden. Wie immer wurden uns unterwegs freundlich zugewunken oder auch gehupt. Überall wurden wir immer freundlich empfangen und auch uns hat es mal wieder einen riesigen Spaß gemacht. Das Wetter konnte nicht besser sein. Ein tolles Wochenende unter Freunden!

 

Weitere Infos über die elsässische Weinstraße

 

 

Du kannst diesen Beitrag gerne über folgende Buttons teilen: