Mit dem Quickly auf der Elsässischen Weinstraße 2020

Ausfahrt Elsässische Weinstraße (Der Süden von Colmar nach Thann) 11.+12.07.2020

Nachdem wir 2019 eine schöne Ausfahrt von Marlenheim bis nach Colmar hatten, haben wir 2020 die restliche Weinstraße bis nach Thann auch noch erkundet.

Von Schutterwald nach Dambach-la-Ville

Wir trafen uns am Samstagmorgen 9h bei bestem Quickly-Wetter in Schutterwald um von da aus Richtung Elsass zu fahren. Trotz mehreren kurzfristigen Absagen waren wir immer noch zu viert am Start.  Für den Notfall hatten wir wieder ein Ersatz-Quickly gerichtet. Da die Fähre in Rhinau derzeit noch in Reparatur war, mussten wir bei Nonnenweier über den Rhein. Geplant war die Fahrt von Krafft nach Scherwiller über Gerstheim, Obenheim, Boofsheim, Friesenheim, Diebolsheim, Bindenheim, Hilsenheim, Ebersheim. Irgendwo auf dem Weg müssen wir wohl ein Schild verpasst haben und so sind wir dann frei Schnauze Richtung Osten, um dann in Dambach-la-Ville auf die Weinstraße anzukommen.

 

Die Weinstraße von Dambach-la-Ville nach Thann

Der erste Abschnitt war ja noch bekannt vom letzten Jahr: Dambach-la-Ville, Scherwiller, Châtenois, Kintzheim wo wir im „s’Hisle“ zu Mittag gegessen haben. Danach Bergheim und in Ribeauvillé gönnten wir und noch ein Café. Weiter ging es immer den „Route du Vin“ Schilder nach über Zellenberg, Riquewihr, Mittelwihr, Bennwihr, Kientzheim, Kaisersberg, Ammerswihr, Ingersheim. Letztes Jahr fuhren wir von da nach Colmar ins Hotel. Weiter über Niedermohrswihr, Turkheim, Wettolsheim, Eguisheim, Hussenren-les-Chateaux, Obermohrswihr, Hattstatt, Guerberswihr, Pfaffenheim, Roufach, Westhalten, Orschwihr, Bergholtz-Zell, Bergholtz, Guebwiller, Soultz, Hartmannswiller, Berrwiller, Uffholtz nach Vieux-Thann.  An zwei/drei Stellen mussten wir die Route verlassen, da diese über die Autostraße D83 führte. So sind wir dann auf dem Wirtschaftsweg parallel zur Autostraße bis zur nächsten Ortschaft gefahren. Da waren wir nun angekommen, in Thann am Ende den Elsässischen Weinstraße (31km von Belfort entfernt).

 

Von Thann nach Burnhaupt-le-Haut zum Hotel

In Thann suchten wir den Weg zum Hotel. Es sollte über Aspach-le-Haut und Aspach-le-Bas nach Burnhaupt-le-Haut gehen. Leider waren keine Schilder zu sehen und so haben wir dann das NAVI zu Rate gezogen. Dieses führte uns aber über die große N166, die wir dann nach ein paar Kilometer schnell bei der ersten Möglichkeit verließen. Diese Straße führte uns glücklicherweise direkt nach Aspach-le-Haut und wir konnten dann wieder den Schildern nach Burnhaupt-le-Haut folgen. Natürlich mussten wir auch hier wieder aufpassen nicht auf die große D83 zu kommen. Aber auch da gab es wieder eine kleine Seitenstraße, die uns direkt an den großen Kreisel führte, wo sich auch unser Hôtel Restaurant Au Lion d’Or befand. Gegen 18h30 sind wir in unserem Hotel angekommen und so hatte jeder noch Zeit in Ruhe sein Zimmer zu beziehen, denn wir hatte unseren Tisch im Restaurant für 20h bestellt. Unsere Mopeds dürften in einer großen Garage übernachten. Das Restaurant in unserem Hotel hat Samstags geschlossen und so gingen wir ca. 500m weiter ins Hotel Le Coquelicot, wo wir auch reserviert hatten. Auf der großen Terrasse genossen wir ein hervorragendes Essen bei sehr freundlichem Personal. Da war nichts zu beanstanden. Preis/Leistung top! Nach dem schönen Abend ging es dann auch bald zu Bette, denn der Tag war halt doch ein wenig anstrengend. Wir trafen uns gegen 8h im Frühstückraum im Hotel.  Das Frühstückbuffet war trotz Corona reichlich. Auf kleinen Teller in 2-3 Scheiben portioniert Wurst + Käse in Frischhaltefolie. Marmelade, Hönig und Butter sind ja sowieso schon in kleinen Döschen portioniert. Joghurt, Croissant, Paint au Chocolat, natürlich auch frisches Baguette, Früchte, Orangensaft und Café. Das Hôtel Restaurant Au Lion d’Or liegt zwar nicht schön, aber dafür verkehrsgünstig am großen Kreisverkehr am Anfang von Burnhaupt-le-Haut. Hauptsächlich übernachten dort Durchreisende und dafür ist dieses Hotel genau das Richtige. Die Fenster sind gut isoliert, so dass man nichts vom Straßenlärm mitbekommt. Zimmer und Bad sind ziemlich neu eingerichtet. Auch hier top Preis/Leistung und meine Weiterempfehlung.

 

Die Rückfahrt über Bantzenheim und dann am Rhein entlang

Am nächsten Morgen sollte es dann nach Bantzenheim ins Zweiradmuseum La Grange à Bécanes gehen. Bantzenheim befindet sich ca. 40km östlich von Burnhaupt-le-Haupt. Leider ist da auch Mulhouse dazwischen. Eigentlich sollte es von Burnhaupt-le-Haupt über Burnhaupt-le-Bas, Reiningue, Lutterbach, Pfastatt, Kingersheim, Baldersheim nach Bantzenheim gehen. Zur Sicherheit hatte ich auch noch das NAVI eingeschaltet und auf Fahrradwege programmiert damit wir nicht auf Autostraßen oder gar Autobahnen geführt werden. Das NAVI hat uns dann auch wirklich auf Fahrradwege geführt, die wir dann nicht benutzen konnten. So sind wir dann teils schon auf abenteuerliche Wege irgendwie ans Ziel gelangt. Das Zweiradmuseum befindet sich im Zentrum von Bantzenheim und ist leicht zu finden. Wer hier einen alten Schuppen (Grange) erwartet, wird überrascht sein. In einem schönen neuen modernen Gebäude wird eine Vielzahl von alten Motorrädern und Mopeds ausgestellt. Bei den meisten Exponaten handelt es sich um Motorräder der Marke RAVAT. Aber vereinzelt auch NSU, Peugeot, Mobilette, Solex und ein paar Kuriositäten waren dort auch zu bestaunen. Eine sehr gelungene Ausstellung, die jedes Oldtimer-Fan auf jeden Fall mal gesehen haben muss. Nachdem an der Quickly T eine verlorengegangene Mutter an der Verkleidung durch eine freundliche Spende des Museums ersetzt wurde, ging es dann weiter in Richtung Norden am Rhein entlang. Wir führen auf der D468 durch Rumersheim-le-Haut, Blodelsheim, Fessenheim, Balgau und Heiteren nach Neuf-Brisach. Dort gab es zu unserer Überraschung im Zentrum auf dem großen Martktplatz einen Trödlermarkt, den wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. Schätzungsweise 50 bis 70 Händler boten hier Ihren Trödel an. Viele interessante und schöne Antiquitäten, die wir leider nicht auf unseren Quickly mitnehmen konnten. Da es nach dem Besuch auch schon Mittagszeit war, hielten wir mal auch Ausschau nach einer Essmöglichkeit. Rund um den Marktplatz gab es nur zwei Gaststätten, die aber bereits alle Tische belegt hatten. So fuhren wir weiter auf der D20 in Richtung Norden am Rhein entlang und hofften ein Restaurant auf der Strecke zu finden. Die D20 ist ja die indeale Moped-Strasse. Kaum Verkehr, Schattig durch den Rheinwald wenn man nicht gerade zur Mittagszeits fährt, jedoch zu Essen findet man dort halt nichts. So bogen wir dann nach Markolsheim ab, wo ich ein Restaurant kannte und hoffte wir bekommen dort noch etwas zu Essen. Auf der Terrasse der Auberge au Grenadier gab es noch einen freien Tisch und so kamen wir doch noch zu unserem Mittagessen. Nach dem Café schwungen wir uns wieder auf unsere alten Damen und fuhren den Rest am Stück durch. Weiter auf der D20 bis nach Krafft, dann nach wieder nach Nonnenweier und Heim nach Schutterwald. Auf der Terrasse Zuhause gab es noch ein Erfrischungsgetränk und dann war unsere Ausfahrt schon wieder am Ende.

 

Es war mal wieder eine wunderbare Ausfahrt

Auch wenn die südliche Strecke nicht so schön und spektakulär, wie die Nördliche ist, dafür war sie umso abenteuerlicher. Wir mussten öfter nach einer alternativen Route suchen, da die Weinstraße über eine für uns nicht befahrbaren Autostraße ging. Die Route durch oder an Mulhouse vorbei war auch nicht gerade ohne. Aber es gab keine großen Pannen.  Zwei Mal hat sich bei meiner F die Auspuffüberwurfmutter gelöst und musste wieder befestigt werden. An der T hat sich eine Mutter an der Verkleidung gelöst und ging verloren. Nichts was nicht unterwegs repariert werden konnte und am Ende haben unsere alten Ladys alles prima durchgestanden. Wie immer wurden uns unterwegs freundlich zugewunken oder auch gehupt. Überall wurden wir immer freundlich empfangen und auch uns hat es mal wieder einen riesigen Spaß gemacht. Das Wetter konnte nicht besser sein. Ein tolles Wochenende unter Freunden!

 

Weitere Infos über die Elsässische Weinstraße

 

 

Ausfahrt nach Obergimpern zum 22. NSU-Quickly Treffen 2020

Achtung!

Das Treffen wurde leider abgesagt!

 

Das Quickly Treffen finden 2020 am 08. August statt und wird wieder vom MOTORRAD-CLUB-OBERGIMPERN MCO ausgerichtet.  Dieses Jahr haben wir uns nochmal vorgenommen nicht mit den Quicklys auf dem PKW-Anhänger hinzufahren, sondern mit unseren alten Damen direkt von hier aus nach Obergimpern zu cruisen, dort zu übernachten und dann am Sonntag nach dem Frühstück eventuell ins Zweiradmuseum nach Neckarsulm und von dort wieder nach Hause zu fahren. Laut MAPS.ME sollte die Strecke ca. 160km betragen und mit dem Fahrrad in 11Std zu bewältigen sein. Das bekommen wir doch mit unseren Ladys in 4-5 Std. inkl. Pause hin oder?

Weitere Informationen zum NSU QUICKLY Treffen hier.

Mit dem Quickly von Offenburg zur Hexenlochmühle nach Furtwangen

Am Samstag 24.08.2019 fuhr ich mit einem befreundetem Quickly-Club, der auch diese Tour organisiert hat, von Offenburg nach Furtwangen zur Hexenlochmühle. Treffpunkt war um 9h an der Esso-Tankstellen in der Ortenbergerstraße Offenburg. Sieben Quicklys und eine Quick waren am Start und so fuhren wir kurz nach 9h in Richtung Kinzigtal. Begleitet wurden wir über die ganze Strecke durch einen „Besenwagen“, falls es doch Ausfälle geben sollte. Unsere Route führte uns durch Ortenberg, Ohlsbach, Gengenbach, Schwaibach, Dantersbach, Schönberg, Fröschbach, Biberach, Unterentersbach, Stöcken, Bollenbach, Schnellingen, Fischerbach, Hausach, Gutach, Hornberg. Nach Hornberg ging es dann steil bergauf durch Triberg, Schönwald bis nach Furtwangen. Danach wieder bergab zum Hexenloch. An der Hexenlochmühle machten wir einen kurzen Halt und ein paar Bilder. Wir sind aber nicht dortgeblieben, wegen der doch sehr großen Anzahl weiterer Besucher. Stattdessen ging es dann kurz nach 12h ein paar 100m weiter ins Gasthaus Felsenstüble zum Mittagsessen. Bei gutem Tagesessen oder Menü à la Carte genossen wir die willkommene Pause. Dazu gesellten sich noch ein paar Quickly Freunden, die nicht mit Ihrem Moped fahren wollten und stattdessen mit dem Auto angereist sind. Zurück ging es dann über das Wildgutachtal über Wildgutach, Obertal, Obersimonswald, Grün, Altsimonswald, Unterdörfle, Untersimomswald, Bleibach, Winden im Elztal, Oberwinden, Untertal, Biederbach wo wir auf der schönen Terrasse des Cafe Schwarzwaldstüble Kaffee, Kuchen oder ein Eis genossen. Weiter ging es über Kirchhöfe,  Mühlsbach, Welchensteinach, Steinach, Biberach zum Landgasthof Kinzigstrand, wo wir gegen 17h30 noch ein Abschlussgetränk zu uns nahmen. Danach fuhren wir dann über Fußbach, Stohbach, Berghaupten, Ohlsbach, Ortenberg, Offenburg nach Hause.

Es war eine sehr schöne Ausfahrt, bei der wir doch gute 180km hinter uns brachten. Das Wetter passte, auch wenn es doch gerade morgens ein bisschen frisch war. Alle Fahrzeuge haben die Strecke und die große Steigung über den Schwarzwald gut überstanden. Aber nicht nur die Motoren waren hier gefordert, auch die Bremsen wurden bei den steilen Abfahrten gut beansprucht. Die Begleitung durch den „Besenwagen“ war doch sehr beruhigend, denn es kann ja doch immer mal was kaputt gehen. Alles in Allem eine sehr gelungene Ausfahrt.

Vielen Dank an alle für diesen schönen Tag!

Mit dem Quickly auf der Elsässischen Weinstraße 2019

Unsere Ausfahrt auf der Elsässischen Weinstraße vom 13.-14.07.2019

Von Marlenheim nach Colmar

Die Fahrt nach Marlenheim

Nachdem Bernds Mobylette in dieser Woche leider ausfiel, waren wir nur noch zu dritt für diese Tour. Wir trafen uns am Samstagmorgen um 9h bei mir um dann auf große Tour zu gehen. Die erste Strecke sollte uns nach Marlenheim führen wo dann auch die Weinstraße am Nördlichsten Punkt anfängt. Dafür hatte ich mal so 1 Stunde eingeplant. Am Ende wurden es doch gut eineinhalb Stunden. Von Schutterwald sind wir über Feldwege an der Rohrburger Mühle durch nach Goldscheuer um dort Richtung Pierre-Pflimlin-Brücke zu fahren. Die Brücke passierten wir über den Fahrradweg, denn bleibt man auf der Straße, kommt man, einmal auf der anderen Seite vom Autobahn Zubringer nicht mehr so schnell runter. So fuhren wir vorbei am „Espace des gens de voyage“ durch ein kleines Waldstück hinter dem Golfplatz in Richtung Illkirch. Dort angekommen mussten wir ja „nur“ noch über die Autobahn kommen. Aber kein Problem, ich kenne ja die Gegend ein bisschen.  Nach der Autobahnbrücke im Industriegebiet Geispolsheim am Leclerc und am Decathlon durch und dann am großen Kreisel in Richtung Lingolsheim, dann Holzheim, Achenheim, Ittenheim und Ankunft Marlenheim. So die Theorie! Das NAVI hat uns aber irgendwie doch auf die Autobahn gelotst, obwohl ich „Keine Autobahn“ programmiert hatte. Nach knapp 500m Autobahn, haben wir gleich die nächste Ausfahrt genommen und kamen dann im Industriegebiet Entzheim raus. Wir sind dann frei Schnauze Richtung Westen am Flughafen vorbei bis das NAVI uns einen anderen Weg angezeigt hat. In Marlenheim nun endlich angekommen, machten wir eine erste Pause. Im Restaurant au Tonneau tranken wir ein Café bevor es nun endlich auf die Weinstraße ging.

Mit dem Quickly auf der Elsässischen Weinstraße 2019Mit dem Quickly auf der Elsässischen Weinstraße 2019Mit dem Quickly auf der Elsässischen Weinstraße 2019

 

Auf der Weinstraße von Marlenheim nach Colmar

Über Wangen, Westhofen, Traenheim, Bergbronn, Bergbieten, Dangolsheim, Soultz-Les-Bains, Avolsheim, Molsheim, Mutzig, Dorlisheim fuhren wir ohne Probleme der braunen Hinweisschilder nach. Für den Fall, dass mal keines dieser Hinweisschilder zu sehen war, hatte ich mir eine Liste mit den Namen der Ortschaften gemacht, was doch oft hilfreich war. Nach Dorlisheim sollte es, laut meiner Liste nach Rosheim gehen. Auf dem Straßenschild stand aber „Route des Vins suivre Obernai“ also für die Weinstraße Richtung Obernai folgen. Achtung folgt man diesem Schild, geht es nach dem Kreisel direkt auf die Autostrasse nach Obernai! Wir haben es auch erst zu spät gemerkt und mussten nach ein paar Meter umkehren. Nach dem besagten Kreisel steht ein kleines Hinweisschild mit der Aufschrift „Richtung Rosheim für Fahrräder, Mopeds und Traktoren“. Da war nun der richtige Weg zur nächsten Ortschaft.  Über Rosheim, Boersch, Ottrott kamen wir dann nach Obernai, wo wir im Zentrum zu Mittag im La soupe à Mémé gegessen haben. Nach der Pause ging es dann über Bernardswiller, Heiligenstein, Barr, Mittelbergheim, Andlau nach Itterswiller. Im Hotel Arnold gab es, bei schöner Aussicht auf die Weinberge, einen Cappuccino und dazu ein schönes Stück Aprikosenkuchen (zugegeben nicht ganz günstig). Weiter ging es über Nothalten, Blienschwiller, Dambach-La-Ville, Diefenthal, Scherviller, Châtenois, Kientzheim, Oschwiller, Saint-Hipollyte, Rohrschwihr, Bergheim nach Ribeauvillé. Dort konnten wir schön am Anfang der „Tourimeile“ auf einen kleinen Platz unsere alten Damen parken, natürlich nicht ohne eine gewisse Aufmerksamkeit auf uns zu lenken. Wie immer sind doch viele begeistert von der alten Technik und überhaupt, dass es sowas noch gibt! Wir liefen einmal die schöne Straße hoch, tranken ein Panaché in einem kleinen Café/Bar und gingen dann wieder zurück, wo wir unter staunenden Augen wieder fortfuhren. Von Ribeauvillé über Zellenberg war es nur noch ein Katzensprung nach Riquewihr. Ein bisschen kleiner als der Nachbarsort aber auch sehr schön und sehr touristisch. Auch hier einmal die Straße hoch und wieder zurück um in einer Winstub ein Gläschen Pinot Noir zu genießen. Das letzte Stück ging über Beblenheim, Mittelwihr, Bennwihr, Ingersheim. Den Schlenker über Ammerschwihr – Katzenthal haben wir uns erst mal geschenkt und sind dann direkt von Ingersheim nach Colmar ins Hotel.

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In Colmar

Für die Übernachtung in Colmar hatte ich das Hôtel Roi Soleil Prestige **** ausgesucht. Dieses Hotel wurde bei Booking sehr gut bewertet. Nicht gerade zentral gelegen aber dafür neu mit genügend Parkplätze für Autos, Busse und für Fahrräder gab es sogar ein Abschließbarer Unterstand. Wobei just an diesem Wochenende das Schloss kaputt war und die Tür dann nur angelehnt war. Egal unsere Quickly waren darin auf jeden Fall besser aufgehoben als direkt auf dem Parkplatz. Nach dem Einchecken sind wir auch dann gleich wieder los ins Zentrum von Colmar. Schließlich wollte wir ja noch was essen. An der Kathedrale stellten wir unsere Mopeds ab und liefen dann mal die Fußgängerzone ab (Gerberviertel, Klein Venedig usw.) und mussten doch bald feststellen, es ist doch einiges los an diesem Samstagabend. So war dann die Frage am Ende nicht mehr was wollen wir essen, vielmehr hieß es schnell wo bekommen wir überhaupt ein Platz. Im Ristorante La Romantica haben wir mit viel Glück ein Platz draußen ergattert. Unter normalen Umständen hätten wir ja allein wegen dem Namen dieses Restaurant gemieden, aber der Hunger war stärker. Nach dem zugegeben leckeren Essen ging es dann auch gleich wieder zurück ins Hotel. Ich musste noch unterwegs die Glühbirne am Moped vorne tauschen, da ich kein Licht mehr hatte, aber da gibt es ja schlimmeres, wie wir dann am nächsten Tag erfahren durften. Das Dreibettzimmer war ein ganz normales Zweibettzimmer, in dem ein zusätzliches Bett reingestellt wurde. Dem entsprechend war der Platz nicht üppig, aber vollkommen ausreichend für eine Nacht. Bad und WC waren getrennte Räume; alles ganz neu und top. Das Frühstück am nächsten Morgen war auch sehr lecker: Frühstücksbuffet mit allem was man erwarten kann. Nach dem Auschecken holten wir dann unsere Ladys aus dem Schuppen. Die Überraschung war doch groß, als wir bemerkten, alle sind nass! Grund hierfür war der morgens eingeschaltete Sprinkler, der durch die Öffnungen zwischen den Latten wunderbar unsere Mopeds mitbewässerte.

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Aus für Miss Marple

Wir hatten beschlossen, die gleiche Strecke wieder zurück zu fahren und die Ortschaften, die wir bei hinweg nicht durchquert haben, weil wir einfach vom Weg abgekommen waren, zu besuchen. So fuhren wir nun wieder an der Freiheitstatue durch, wo wir natürlich ein paar schöne Bilder schossen, vorbei an Colmar in Richtung Ingersheim als unsere fahrt ein Ende nahm. Jochens Hinterreifen war platt. Wir sind ja nicht ganz unvorbereitet los und hatten doch einiges dabei. Für diesen Fall hatten wir Pannenspray vorgesehen. So schnell wie wir das Spray reingepumpt haben, kam es aber auch wieder aus sämtlichen Ritzen und Speichen raus. Ein letzter Versuch, an einer zuvor ausgekundschafteten Tankstelle, den Reifen doch noch mit Luft zu füllen, scheiterte genau so klanglos. Das war nun das AUS für Miss Marple. Aber wie ich schon sagte, wir sind ja nicht ganz unvorbereitet losgefahren. Für den Extremnotfall hatten wir Zuhause einen Anhänger mit Ersatzfahrzeuge gerichtet. Und so kam es, dass Bernd, der ja die Tour absagen musste, doch noch unfreiwillig nach Colmar kam. Nachdem ich ihn anrief, holte er den Anhänger ab und führ uns entgegen. Jetzt galt es die Zeit totzuschlagen. Auf meiner Erkundungstour zu der nächsten Tankstelle, sah ich ein Café ganz in der Nähe. So fuhren wir zu dritt auf zwei Mopeds (ich habe ja zum Glück ein Zweisitzer) in Richtung Café. Dort angekommen, wurden wir begeistert empfangen. Das Café, der Wirt und die Gäste, ich sage mal sehr orientalisch und alle sehr freundlich und zuvorkommend. Die Jungs (Gäste) haben uns Platz gemacht und Stühle noch von innen geholt. Einfach klasse! Nachdem wir ihnen erzählt haben wo wir herkommen, mit was wir da rumfahren und überhaupt was passiert ist, waren doch alle sehr erstaunt. Wir tranken 3 Cafés, 2 Lipton Ice Tee und ein Wasser für satte 10€. So günstig war es bisher noch nirgends auf dieser Tour. Wir warteten noch ein Weilchen auf Bernd und waren dann froh als er endlich eintraf. Jochen tauschte seine Quickly gegen den Simson Roller und jetzt konnte es nun endlich wieder weiter gehen.

 

Der Rückweg auf der Weinstraße

Um halb zwölf ging es dann endlich wieder auf Tour. Von Ingersheim sind wir diesmal über Ammerswihr, Kaisersberg nach Bennwihr und Mittelwihr gefahren. Dort fand an diesem Sonntag zufälligerweise ein Oldtimertreffen des Club Mathis Mittelwihr statt. Mathis war mal ein Automobilhersteller in Straßburg (Wusste ich bis zu diesem Tag auch nicht).

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Wirklich wunderschöne sehr alte Oldtimer und wir hatten auch keine Scheue unsere Quicklys und Simson dazu zu stellen. Die wurden natürlich auch bewundert. Wir tranken ein Panaché und bewunderten im Gegenzug auch all diese schönen Fahrzeuge. Es waren aber nicht nur Mathis zu bestaunen, auch Jaguar, Simca, Dodge und einige andere auch. Dach ging es einfach, wie am Tag zuvor, die Weinstraße wieder zurück bis nach Barr. Einen Zwischenstopp machten wir noch in Kintzheim zum Mittagessen im Hotel Restaurant Jenny. Der Himmel trübte sich seit Mittelwihr immer mehr und wir mussten befürchten, dass wir doch noch nass werden.  Ein starker Gegenwind machte unsere Rückreise aus nicht schneller. Nach Barr sind wir dann von der Weinstraße ab und Richtung Valff gefahren um von dort über Meistratzheim, Schaeffersheim, Erstein, Krafft, Plobsheim, Eschau an die Pierre-Pflimlin-Brücke zu gelangen. Wie auf der Hinreise sind wir auch wieder hier auf dem Fahrradweg über die Brücke gefahren um über Golscheuer, Rohrburger Mühle nach Schutterwald zu gelangen. Zuhause angekommen, musste dann noch der Anhänger mit der Ersatzfahrzeugen versorgt werden. Am Ende waren wir doch ganz froh diesen gehabt zu haben.

Das machen wir mit Sicherheit nochmal

Es war eine sehr schöne Tour auf der Elsässischen Weinstraße. Diese bietet sich ja gerade an mit dem Quickly erkundet zu werden; über die Weinberge von einer Ortschaft zur nächsten zu cruisen. Meistens auf kleine Landstraßen um dann wieder durch schöne traditionelle Weindörfer und manchmal auch durch Stadttore hindurch. Die Beschilderung der Weinstraße war nicht immer perfekt, aber dafür hatte ich ja meine Liste vorbereitet. Ich bin mir sicher das machen wir nochmal. Vielleicht schon nächstes Jahr den Südlichen Teil von Colmar nach Thann?

Die komplette Karte der Weinstraße und Tipps für Touren gibt es hier

Hier der Bericht von Folgejahr: Mit dem Quickly auf der Elsässischen Weinstrasse 2020

 

Tuning Vergaser für NSU Quickly

Ein Agria-Vergaser mit dem entsprechenden Ansaugstutzen verleiht der Quickly mehr Kraft gerade beim Anfahren/Beschleunigung und Steigungen. Kombiniert mit den klassischen Tuningmaßnahmen wie 13er oder 14er Ritzel, 1,7PS Zylinder, Krümmer und Flöte kürzen, kann die Quickly schon mal bis zu 60 km/h schnell werden. Das Problem beim Agria-Vergaser ist aber die Optik durch den Luftfilter. Wer hier den Ansaugschlauch der Quickly anschließen möchte, um eine gewisse Optik zu wahren, sollte auf einen Bing 1/15/xx umsteigen. Den Bing 1/15/46 gibt es schon als Nachbau für knapp 30€. Nachteil ist bei diesem, die Standgasstellschraube befindet sich auf der falschen Seite und kann nach Einbau des Vergasers nicht mehr bedient werden. Meines Wissens gibt es vier Modelle Bing 1/15/xx, bei denen die Stellschraube auf der richtigen Seite und der Ansaugschlauch (neuere 3. Ausführung / leicht S-Förmig) auch wirklich passt. Alle Modelle sind von der Form her identisch und unterscheiden sich nur durch den längeren Tupfer bei einem.

Den Ansaugstutzen der Agria gibt es in zwei Varianten: Die kurze Version passt auf einen Zylinder mit langen Stehbolzen und Bakelite, der Lange auf kurzen Stehbolzen. Damit der 15er-Vergaser auch auf den 14er-Agria-Stutzen passt, muss natürlich aufgefüllt werden. Im Baumarkt findet man dazu Aluminium Rohre. Auf entsprechende Länge gebracht, passen die genau dazwischen. Die Kante im Inneren des Stutzes sollte mit einem Kegelbohren und Dremel gebrochen werden.

Wenn man dann einen diesen Vergaser gebraucht erstanden hat, muss er erst mal aufbereitet werden. Als erstes erfolgt eine gründliche Reinigung. Dazu wird der Vergaser komplett auseinandergenommen. Wir behalten nur das Gehäuse, die Schwimmerkammer, den Deckel mit beiden Befestigungsschrauben und der Stellschraube. Den Rest kann in eine kleine Tüte und als Andenken behalten werden oder gleich entsorgt werden, denn alle diese Teile werden durch Neue ersetzt. Das Gehäuse kräftig mit Bremsenreiniger einsprühen. Ich lege die Teile dazu in ein großes Glas und sprühe sie ein. Grober hartnäckiger Schmutz wird mit einer kleinen Bürste entfernt. Nachdem wir nun die Gehäuseteile von Öl und Schmutz befreit haben, legen wir sie in ein Ultraschall Reinigungsbad um auch nun feinste Verschmutzungen zu entfernen. Die Teile sind nun richtig sauber und trocken, weshalb sie nun wieder ein wenig Öl verkraften können. Ich sprühe sie dann mit ein wenig Kriechöl (z.B.WD40) ein. Im Internet findet man Reparaturkits/Sets für wenig Geld. Diese sind ganz brauchbar; es ist auf jeden Fall mal alles drin was man braucht, um das Innenleben unseres Vergasers zu erneuern   ausgenommen der Nadeldüse und Hauptdüse. Diese beiden Teile, die da mitgeliefert werden, kann man gleich in die Tonne kicken, denn es sind keine Größenangaben darauf geprägt worden. Diese wichtigen Teile sollte man dann doch in entsprechender Größe kaufen. So nun kann der Vergaser wieder mit den Neuteilen bestückt werden. Damit die Schwimmernadel auch richtig schließt, muss die Halterung des Schwimmers so gebogen werden, dass der er im Gehäuse leicht schräg steht (s.Bild). Zum Schutz der Öse stecke ich immer den Fixerbolzen rein bevor ich mit einer kleinen Zange die Halterung vorsichtig biege. Nadeldüse und Hauptdüse eindrehen und leicht anziehen. Schwimmerkammerdichtung drauf und Deckel aufschrauben. Hier auch nur leicht anziehen. Dichtung auf den Schlauchanschluss und diesen dann auf den Vergaser schrauben und anziehen. Die Standgasstellschraube mit Feder in das Gehäuse eindrehen, so dass sie Spitze im Inneren der Kammer gerade rausschaut. Den Starterbolzen von unten her in den Deckel stecken. Das Halteplättchen der Düsennadel, wie beim Quickly-Vergaser, in die 2. Kerbe stecken. Düsennadel in den Gasbolzen und den Verstärkungsring drauflegen. Das Ganzen muss so angeordnet werden, dass die Öffnung für den Gaszug frei bleibt. Die große Feder in den Gasbolzen legen, den Gaszug durch den Deckel ziehen, die Dichtung in den Deckel legen und mit viel Fingerspitzengefühl den Gasbolzen mit Feder auf den Deckel drücken, so dass der Nippel des Gaszuges durch den Bolzen fixiert werden kann. Geduld ist hier gefordert, denn beim ersten Anlauf klappt es nie. Den Agria-Ansaugstutzen auf den Zylinder mit Bakelit und Dichtungen aufstecken und mit der hinteren Mutter als erstes beginnen den Stutzen zu fixieren. Das Füllstück aufstecken und den Vergaser draufstecken und fixieren. Nur noch den Benzinschlauch anschließen und es kann gestartet werden. Bezinhahn auf und auf den Tupfer 1-2 Sekunden drücken damit sich die Schwimmerkammer gut füllt. Starterklappe drücken und los geht’s.

Mit unseren Vergasereinstellungen und den passenden Komponenten, sollte Euer Quickly ohne Probleme starten. Mit ein wenig Glück passt alles und es ist kein Feintuning mehr nötig. Aus Erfahrung wissen wir aber, dass jeder Quickly-Motor doch anders ist und ein Feintuning meistens von Nöten ist. Dies kann dann durch testen mit verschieden Hauptdüsen erfolgen. In seltenen Fällen muss die Düsennadel auf die 3.Kerbe eingestellt werden. Bei allen Tuningmaßnahmen sollte aber immer ein Augenmerk der Zündkerze gelten. Je nach Quickly-Modell kann es auch mal vorkommen, daß der Gaszug ein paar Millimeter zu kurz ist und dadurch das Standgas zu hoch und nicht mehr verringert werden kann. Durch entfernen der Kontermutter der Stellschraube am Deckel des Vergasers kann das Problem gelöst werden. Aber auch das Gegenteil wurde uns schon berichtet. Hier kann eine Distanz-Hülse helfen.

Zur Finanzierung unserer Seite verkaufen wir fertigaufbereitete Vergaser inkl. dem erforderlichen Agria-Stutzen und dem passenden Setup. Wir inserieren diese dann in Ebay-Kleinanzeigen unter „15er Bing Tuning Vergaser für NSU Quickly aufbereitet u. getestet“. Alle Vergaser werden bei uns getestet bevor sie an Euch versendet werden.

 

 

 

 

Ausfahrt am Vatertag 30.05.19

Wir hatten eine tolle Ausfahrt am diesem Vatertag. Die Schutterwälder trafen sich bei mir und zusammen sind wir nach Niederschofheim den Jochen abholen. So sind wir dann zu viert (3 Quicklys und eine Motobecane) auf Tour gingen. Wir fuhren von Niederschopfheim durch Diersburg, Zunsweier, Ortenberg, Fessenbach, Zellweierbach, Rammersweier, Durbach, Eberweiers, Nesselried, Nußbach, Zusenhofen, Erlach, nach Ulm um dort im Bauhöfer’s Braustübl eine kleine Mittagspause zu machen. Nach der Pause ging es dann über Renchen, Wagshurst am Rhein entlang. Auf dem Weg nach Auenheim mussten wir ein Zwagspause am Strassenrand hinlegen, denn am Wolfgangs Quickly N sind mal wieder 2 Speichen gebrochen und dadurch auch die Kette wieder herruntergesprungen. Mit ein bisschen Werkzeug und Kabelbinder konnte wir das provisorisch so richten, daß es bis nach Hause reichte. In Auenheim  sind wird über die kleine Kinzigbrücke in Höhe BSW und an Kehl vorbei um über Eckartsweier nach Kittersburg bei der dortigen Mühle eine weiterer Pause zu genießen. Nach der Kittersburger-Mühle ging es dann direkt nach Schutterwald, wo Wolfgang dann sein Moped tauschen konnte (Gut wer noch ein Zweites besitzt). Danach ging es dann direkt nach Ichenheim zum Rheinfest. Den Abschluß machten wir im Gasthaus Adler in Niederschopfheim mit einer leckeren Pizza bevor es dann wieder nach Hause ging.

Unsere nächste große Ausfahrt ist am 13.+14.07.19 die Elsässische Weinstraße

 

Leider haben wir vergessen mehr Bilder zu machen, da müssen wir das nächste Mal daran denken!

Der nächster Vatertag ist am 21.05.2020

Ausfahrt nach Obergimpern zum 21. NSU-Quickly Treffen 2019

Die Ausfahrt mussten wir leider Wetterbedingt absagen. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr?


Das Quickly Treffen finden dieses Jahr am 10.08.19 statt und wird zum ersten mal vom MOTORRAD-CLUB-OBERGIMPERN MCO ausgerichtet. Ein guter Grund nochmal bei diesem Treffen dabei zu sein. Dieses Jahr haben wir uns aber vorgenommen nicht mit den Quicklys auf dem PKW-Anhänger hinzufahren, sondern mit unseren alten Damen direkt von hier aus nach Obergimpern zu cruisen, dort zu übernachten im Hotel Adler Bad Rappenau und dann nach dem Frühstück eventuell ins Zweiradmuseum nach Neckarsulm und von dort wieder nach Hause zu fahren. Laut MAPS.ME sollte die Strecke ca. 160km betragen und mit dem Fahrrad in 11Std zu bewältigen sein. Das bekommen wir doch mit unseren Ladys in 4-5 Std. inkl. Pause hin oder?

Weitere Informationen zum NSU QUICKLY Treffen hier.

Anhängerkupplung für Quickly F

Nachdem ich nun meinen alten Mopedanhänger komplett restauriert habe, stand ich vor dem Problem eine Anhängerkupplung für meine Quickly F zu finden oder herzustellen. Laut einem Eintrag im Wickipedia sollte es mal eine solche AHK als Sonderzubehör gegeben haben. Leider ist da im Internet nicht mehr dazu zu finden. Ein Suchanfrage in Ebay-Kleinanzeigen ergab leider auch nichts. Also musste ich mir das Teil selbst konstruieren. Das Kupplungsteil war ja schnell besorgt. Das Problem war aber nun die Kupplung an das Moped zu befestigen. Da der Gepäckträger meiner Quickly F nur auf dem Schutzblech befestigt ist, wollte ich nicht die AHK dort befestigen. Es gibt auch noch eine andere Version des Gepäckträgers, der unter der Sitzbank auf der Federbeinhalterung befestigt wurde. Zu diesem Zweck befinden sich dort zwei Löcher und genau dort habe ich nun meine Konstruktion befestigt. Hergestellt habe ich das Ganze mit Schmiedeeisen (4x25mm) aus dem Baumarkt. Eingespannt in einem großen Schraubstock und mit einem Bunsenbrenner erhitzt, lässt sich das Eisen mit wenigen Hammerschlägen biegen. Grundierung und Lack hatte ich noch vom Anhänger übrig, den ich in gleichem Farbton wie meine Quickly lackiert habe. So konnte ich dem Teil die entsprechende Farbe geben. Und so sieht das Ganze nun aus:

Quickly F mit AnhängerQuickly F mit Anhänger

Den Kondensator tauschen / wechseln / ersetzen

Den Kondensator bekommt man am besten entfernt in dem man die Grundplatte auf ein dickes Holzstück schraubt. Dort wo der Kondensator sitzt, sollte man vorher ein großes Loch in das Holz gebohrt haben, durch das der Kondensator locker durchpasst. So nun die Platte mit einer 12er Nuss auf dem Kondensator in einen Schraubstock spannen und langsam der Kondensator rausdrücken. Der Neue kann genauso einfach auch wieder reingedrückt werden. Beim Reinrücken des Kondensators sollte KEIN Öl oder Fett verwendet werden, da sonst der Kontakt zur Masse beeinträchtigt werden kann.

 

Zündung / Zündzeitpunkt am NSU Quickly Moped richtig einstellen mit einem Signalgeber / Piepser / Zündeinstellgerät

Ich hoffe mit diesem Beitrag die letzten „Mysterien“ des Zündung-Einstellens an einer Quickly auflösen zu können. Sicherlich gilt diese Anleitung auch für alle andere Mopeds mit der gleichen Zündtechnik, wenn man die entsprechenden Werte von Unterbrecherabstand und Vorzündung dem Moped Typ anpasst (Kreidler, Herkules, Zündapp, DKW, Simson, Peugeot, Mobilette…)

Unser Signalgeber / Piepser / Zündeinstellgerät zum Einstellen der Vorzündung

Im Internet findet man doch recht viele Anleitungen dazu wie z.B. den vom Quickly Fan Club Kapellen. Der Beitrag, der mir aber am meisten geholfen hat, ist der von Helmut Lembke vom NSU-Team Möhnsen e.V. An der Stelle möchte ich mich recht herzlich bedanken für all die wertvollen Tipps und Anleitungen!

Welche Werkzeuge werden zum Einstellen der Zündung benötigt?

  • Messuhr mit Adapter für das Zündkerzenloch
  • Fühlerlehre 0,20mm | 0,25mm | 0,30mm | 0,35mm | 0,40mm
  • Schraubendreher
  • Zündkerzenschlüßel
  • Den unten beschriebenen Piepser / Signalgeber

Wer das Polrad abmontieren muss weil er z.B. den Unterbrecher, Kondensator oder Zündspule wechseln muss, benötigt noch zusätzlich

  • Polrad Abzieher
  • Maul-/Ring-/Steckschlüssel
  • Bandschlüssel zum Festhalten des Polrads

Adapter für Messuhr:

Den Adapter kann man, wie in der Anleitung von Helmut Lembke beschrieben, selber bauen. Ich habe es mir da einfacher gemacht und einen bei Ebay bestellt: „M14x1,25 – Adapter für Zündzeitpunkt“. Für diejenigen unter Euch, die gar keine Messuhr besitzen, gibt es auch komplette Sets für ca. 30€

Adapter für Messuhr zum Eindrehen anstelle der Zündkerze
Messuhr mit dem Adapter zur Emittlung des OT

Piepser / Signalgeber:

Den „Piepser“ zum Einstellen des Zündzeitpunktes habe ich nach der oben genannten Anleitung gebaut. Er basiert auf den Signalgeber AL-60SP03. Weiter werden noch benötigt 2x Klemmen (rot/schwarz), 2x Kabel (rot/schwarz), Batteriehalter für 2xMignon und 2xMignon-Batterien. Den Batteriehalter gibt es in verschiedenen Ausführungen. Ich habe mich für den geschlossenen mit einem Ein/Ausschalter entschieden. Das Ganze bekommt man im Internet (z.B. Conrad o. Voelkner) für unter 10€ + Porto.

Signalgeber AL-60SP03
Alles was benötigt wird zum Bau des Signalgebers / Zündeinstellhilfe

Zusammenbau:

Vor dem Zusammenbau sollte der Signalgeber noch getestet werden: Einfach zwei Batterien in den Halter und die zuvor abisolierten Kabelenden an die Signalgeber halten (+/- Pole beachten). Nach erfolgreichem Test, kann es an den Zusammenbau gehen. Die Originalkabel am Batteriehalter habe ich abgelötet. Den Signalgeber habe ich auf den Halter geklebt, zuvor aber noch entsprechend kleine Löcher für die Kontakte und das Kabel gebohrt. Das Ganze wird dann unter Berücksichtigung der +/- Pole einfach gelötet. Fertig

Die Zündung richtig einstellen:

Auf den meisten Homepages findet man mehr oder weniger diese Anleitung. Vermutlich ist das wohl die original Beschreibung von NSU:

Zunächst wird der Unterbrecherabstand eingestellt: Dazu wird das Polrad in Pfeilrichtung gedreht, bis die Kontakte abgehoben haben, die weiteste Öffnung wird dabei auf 0,2 – 0,3 mm eingestellt. Die zuvor gelöste Befestigungsschraube für Kontaktträger wieder anziehen.
Anschließend wird die Vorzündung eingestellt: Das Polrad wird wiederum in Pfeilrichtung gedreht, bis der Kolben die oberste Stellung (OT) erreicht hat. Polrad entsprechend markieren.
Die Vorzündung beträgt 2,1-2,5 mm vor oberem Totpunkt, wenn der Unterbrecher gerade zu öffnen beginnt. Ein zwischen die Unterbrecherkontakte geklemmtes Blattmass von 0,03-0,05 mm muss bei dieser Kolbenstellung gerade noch frei werden, so dass es sich herausziehen lässt.
Vorgehensweise: Das Polrad soweit entgegengesetzt dem Pfeil drehen, bis der Kolben entsprechend 2,1 – 2,5 vor dem OT steht (Zündzeitpunkt). Stimmt die Einstellung der Zündung nicht mehr, so muss die Grundplatte des Schwungradlichtmagnetzünders in der erforderlichen Richtung verschoben werden. Zu diesem Zweck beide Schrauben für Grundplatte 1/2 bis 1 Umdrehung lösen und die Grundplatte durch leichtes Klopfen auf einen dort angesetzten Schraubenzieher verschieben. Nach Festziehen der Befestigungsschrauben nochmals wie beschrieben auf richtigen Zündzeitpunkt prüfen. Markierung Grundplatte – Kurbelgehäuse anbringen / ändern.

Richtig verstehen kann das meiner Meinung nach nur jemand vom Fach. Diese Anleitungen waren ja ursprünglich für die NSU-Quickly Händler und Werkstätten bestimmt und sind daher doch sehr kurzgefasst. Für die damaligen Zweiradtechniker waren diese Grunddaten vollkommen ausreichend. Unsereins liest aber diese Anleitungen und fragt sich doch wie das zu machen ist. Ich möchte nun an der Stelle das Ganze so beschreiben, daß es auch jeder mit ein wenig technisches Verständis auch verstehen sollten.

Den Unterbrecherabstand auf 0,2-0,3mm einstellen:

Als Allererstes wird die Abdeckung der Lichtmaschine entfernt, der Zündkerzenstecker abgezogen und die Zündkerze herausgedreht. Das Polrad dann in Pfeilrichtung drehen (links gegen den Uhrzeigersinn) bis sich der Kontakt des Unterbrechers anhebt. An der Stelle kommt schon das erste Hindernis. Was wenn der Kontakt sich nicht bewegt? Am einfachsten ist es grundsätzlich alles auf „NULL“ zu setzen. Die beiden Befestigungsschrauben der Grundplatte lösen und diese nach links bis zum Anschlag drehen. Die Befestigungsschraube am Unterbrecher lösen und den Kontakt anheben bis ein Abstand zwischen dem Unterbrecher deutlich zu sehen ist und dann die Befestigungsschraube wieder anziehen. So nun sollte durch Drehen am Polrad eine ca. 1mm Bewegung am Unterbrecher zu sehen sein. Das Polrad nun drehen bis der Abstand zwischen den Kontakten am Größten ist. Eine weitere Methode wäre auch mit der Messuhr den OT zu ermitteln, denn genau dort sollte der Unterbrecherabstand am Größten sein. Jetzt ein Blattmaß von 0,2 bis 0,3mm dazwischen stecken und die Feststellschraube am Unterbrecher lösen und wieder anziehen. Der Abstand ist nun auf das gewünschte Maß eingestellt. Ich fange meistens bei 0,25mm an; habe aber auch schon in anderen Foren gelesen, dass manche Quickly-Freunde hier bis 0,4mm eingestellt haben und es auch damit wunderbar funktioniert. Warum das so kommen kann oder ist, seht Ihr weiter unten.

Die Vorzündung auf 2,1-2,5mm vor OT einstellen:

OT = oberer Totpunkt = Die Stelle an der sich der Kolben im Zylinder am höchsten Punkt befindet. Hier kommt nun unsere Messuhr mit dem Adapter zum Einsatz. Den Adapter in das Kerzenloch eindrehen und von Hand leicht anziehen. Den Abtaster der Messuhr mit der entsprechenden Verlängerung bestücken, in den Adapter reinstecken und mit der kleinen Madenschraube mittels Inbusschlüssel leicht fixieren, so dass die Anzeige natürlich sichtbar ist. Durch drehen am Polrad in Zeigerrichtung (gegen den Uhrzeigersinn) den OT ermitteln und die Messuhr dann auf NULL stellen. Der OT ist dann erreicht, wenn der Zeiger der Messuhr wieder zurückdreht. Nun das Polrad in entgegengesetzter Pfeilrichtung drehen (also im Uhrzeigersinn) ) und zwischen 2,1-2,5mm stehen bleiben. Hier ist die Stelle, an der der Unterbrecher aufgehen sollte und der Abstand zwischen den Unterbrecherkontakte 0,03-0,05mm betragen sollte (Das viel erwähnte Zigarettenpapier). Damit wir auch das ganz einfach ohne Papier hinbekommen, kommt nun unser Piepser zum Einsatz. Ich beschreibe hier 2 Varianten wie Ihr die Vorzündung mit dem Piepser eingestellt bekommt. Die Erste ist die wie von Helmut Lembke beschrieben: Nachdem Ihr den Kolben um 2,3mm (Mittelmaß 2,1-2,5mm) zurückgedreht habt, die Klemmen des Piepsers an den beiden Kontakte links und rechts des Unterbrechers anbringen. Den Piepser einschaltet und es ertönt der normale Piepston. Jetzt mit einer Hand das Polrad auf der Stellung (2,3mm vor OT) haltet und mittels Schraubendreher die Grundplatte langsam nach rechts drehen (zur Erinnerung: Wir hatten die Grundplatte am Anfang bis zum Anschlag nach Links gedreht). Sobald sich die Kontakte am Unterbrecher öffnen, ändert sich auch der Wiederstand und somit auch der Piepston deutlich. Jetzt nur noch die Grundplatte Festschrauben und das war es auch schon. Die Schwierigkeit ist hier die beiden Klemmen durch die Öffnung des Polrads an den Unterbrecher zu hängen, dann das Polrad auf Stellung zu halten und auch noch durch die obere Öffnung des Polrades die Grundplatte zu drehen. Wem das nicht gelingt, hier meine zweite Variante: Die schwarze Klemme an den Motorblock z.B. Kühlrippe des Zylinders hängen. An der roten Klemme hänge ich das rote Messkabel, das mit der Spitze, von meinen Multimeter. Alternativ kann hier natürlich auch einfach ein Stück blanker Draht in die Klemme legen, so dass mach einfach mit der Spitze an den Kontakt des Unterbrechers kommt. So nun zur Handhabung: Den Kolben auf OT stellen. Die Spitze des roten Kabels an den Unterbrecher halten (rechte seite) und das Polrad zurück (entgegengesetzter Pfeilrichtung) drehen bis der Piepston sich ändert. Ändert sich der Piepston bevor wir die 2,1mm vor OT erreicht haben, wird die Grundplatte ein Stück nach rechts verschoben und wir messen erneut. Das Ganze wird so lange wiederholt bis wir die 2,1-2,5mm erreicht haben. Wird dieser Wert nicht erreicht, weil wir mit der Grundplatte am linken Anschlag angekommen sind, so muss der Unterbrecherabstand wie anfangs beschrieben vergrößert werden. Und so kommt es, dass wohl manche der Quickly-Freunde auf einen Unterbrecherabstand von 0,40mm kommen. Grundplatte wieder festschrauben und fertig!

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